Die Stadtmauer bzw. Stadttore und Scheunenfront

Historie

1358 erhob Graf Adolf I. von Nassau-Idstein den Ort Walsdorf wegen seiner günstigen strategischen Lage gegenüber der Grafschaft Diez zur Stadt. Die Stadt Wallstatt entstand auf dem Hügel beim Kloster und wurde bis 1393 mit Mauern, 7 Türmen und 2 Toren befestigt. Die Bewohner siedelten aus dem Tal auf den Hügel über.  Als Stadtbürger waren sie von Leibeigenschaft und der Verpflichtung zum Frondienst befreit, hatten Steuervergünstigungen und Marktrecht.

Die wirtschaftliche Basis für eine dauerhafte Entwicklung zur Stadt war jedoch zu schmal. „Wallstatt“ behielt seine Freiheitsrechte bis ins 19. Jh. und nannte sich fortan “Freiflecken Walsdorf“.

Abriss der Stadttore um 1822; nach einem erneuten Brand im Dorf entstand 1831 die geschlossene Scheunenfront an der Ostseite des Dorfs auf der ehemaligen Stadtmauer.

1971 erfolgte die Eingemeindung in die Stadt Idstein.


©Text sowie Bilder Bürgerverein Walsdorf e.V. – Mai 2019