Waldorfer Wahrzeichen
Der Hutturm
1358 erhob Graf Adolf I. von Nassau-Idstein den Ort Walsdorf wegen seiner günstigen strategischen Lage gegenüber der Grafschaft Diez zur Stadt. Die Stadt entstand auf dem Hügel beim Kloster und wurde bis 1393 mit Mauern, 7 Türmen und 2 Toren befestigt.
Der Graf allein solle den Hutturm „bewachen und behüten“, d.h. er stellte die Wachmannschaft und den Hüter, um den Goldenen Grund zu überwachen und somit Walsdorf und die Grafschaft Idstein zu schützen. Höhe des Turms ca. 24m (ab heutigem Eingang).
Der Originaleingang befand sich rechts auf einem Privatgrundstück, ca. 4 Meter über dem Erdboden und nur über eine Außenleiter zu erreichen (heute am Ende der Wendeltreppe mit einem Gitter gesichert). 1958 wurde eine neue Tür am Verliesboden gebrochen und ein neuer Treppenzugang gemauert.
- Turmgeschoss: ehemaliger Eingang und Abort
- Turmgeschoss: Feuerstelle und Südfenster
- Turmgeschoss: Nord-Ost-Fenster und Süd-Ost-Fenster
- Turmplattform: Aussicht auf den Feldberg und den Goldenen Grund, gute Sicht auf die enge Bebauung des Dorfes. Infotafeln zeigen die Entfernung zu markanten Punkten.
Der Schlüssel zum Turm kann bei Familie Fritz, Hainstraße 13, 65510 Idstein-Walsdorf ausgeliehen werden. Betreten auf eigene Verantwortung! Bitte auf festes Schuhwerk achten!
2 weitere Schalentürme sind noch entlang der Mauer (Richtung Kirche) sichtbar.
©Text sowie Bilder Bürgerverein Walsdorf e. V. – Mai 2019


